Fussball ist unser normales Leben

Hätte dieser Roman denn nicht überall spielen können? Könnten die vier Freunde, alle um die 30, nicht auch in einer anderen Stadt als Tel Aviv vor dem Fernseher sitzen? Es ist das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1998.

Musik im Auftrag des Wortes

Zu Zeiten der Globalisierung laufen kleine Sprachgemeinschaften leicht gefahr zu verstummen. Während die Isländer ihre Sprache literarisch pflegen, kamen dem weniger schreibwütigen Volk der Garifuna Musik und Gesang Andy Palacios zuhilfe.

Klassiquer: Für eine Handvoll Dollar

Im Jahr 1964 entstand mit Sergio Leones „Per un pugno di dollari“ nicht nur der italienische „Spaghettiwestern“ als ganzes Subgenre der Lichtspielkultur, sondern auch ein stilistischer Pionierfilm mit revolutionären Einflüssen auf das moderne angloamerikanische Actionkino.

Tres cedés – una fiesta!

Werbung, die uns „Sprachen lernen im Schlaf“ verspricht, weckt Skepsis. Der Brandecker Media Verlag verkündet nun: „Nicht lernen, nur hören!“ Kann das so einfach sein?

In Vielfalt geeint?

Die Roma sind mit etwa zehn Millionen Menschen die größte Minderheit in der EU. Doch schon die korrekte Bezeichnung der Volksgruppe – Sinti in Mitteleuropa, Gitanos im Westen und Roma im Osten des Kontinents – fällt vielen von denen schwer, die sich gern zur Union der gemeinsamen Grundrechte und Chancen bekennen. Um die anhaltende Diskriminierung […]

Deutsche Übersetzung: Willkommen im Paradies?

Als Ting Qi aus Anshan (China) im März diesen Jahres nach Jena kam freute sie sich auf die Herausforderungen ihres Masterstudiengangs. Dass schon die Wohnsituation ein Abenteuer sein würde hatte sie allerdings nicht erwartet: Ihr wurde ein Platz im Wohnheim in der Naumburger Straße zugeteilt.

Die Vertreibung aus dem Studentenparadies

Vom Studentenwerk vernachlässigt und von der übrigen Studentenschaft ignoriert, wohnen 140 Menschen aus 70 Ländern im schäbigsten Wohnheim der Stadt. Trotz heruntergekommener Einrichtung, hygienischer Missstände und Abrissplänen fordern sie vor allem eines: bleiben zu dürfen.

Viva la Vuvuzela: Kritik einer Kritik

„Akustische Tortur“, „Stadion-Tinnitus“, genervte Sportreporter: Plötzlich spaltet ein kulturelles Plastik-Kuriosum die Fußballwelt. Die Debatte könnte man, als kurzlebigen Sau-Trieb durchs globale Fußball-Dorf, schmunzelnd links liegen lassen – wenn sie nicht deutliche Züge von post-kolonialer Überheblichkeit in sich hätte.

Lesung Abbas Khider

Der derzeitige Chamisso-Förderpreisträgers Abbas Khider liest und spricht mit dem Literaturkritker Hubert Spiegel (FAZ)

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