Der geschmähte Kontinent

Im Sommer findet in Südafrika die erste Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent statt. Eigentlich eine gute Gelegenheit für die Medien, diesen endlich etwas genauer zu beleuchten und Vorurteile abzubauen. Eigentlich. Denn in der Realität dominieren Berichte über fehlende Infrastruktur und Gewalt auf den Straßen die Zeitungsspalten.

„Fest auf der Mauer“ am 26. Mai

Heute findet im Internationalen Centrum – Haus auf der Mauer (Johannisplatz 26) bereits zum zweiten Mal ein „Fest auf der Mauer“ statt. Das Internationale Centrum ist die zentrale Begegnungs-, Anlauf- und Beratungsstelle für ausländische und deutsche Studenten, getragen von FSU, FH und Stadt Jena sowie vom Studentenwerk Thüringen. Mit dem „Fest auf der Mauer“ sollen […]

Brechts Bismarckhering mit Bohnen

Auch wenn die Region Kurdistan-Irak als der friedlichste Teil des Landes gilt, hat man hier die Bürgerkriege der letzten Jahrzehnte nicht vergessen. Nun versuchen Iraker aus allen Teilen des Landes gemeinsam Brecht zu inszenieren und zeigen, wie Theater helfen kann (Sprach-)Grenzen zu überwinden.

Interview: „All the bäst!“

Bästifäntästi ist seit zehn Jahren in der Jenaer Rapszene aktiv und hat es sogar bis in die Juice und die Backspin, die zwei größten Hip-Hop-Magazine Deutschlands, geschafft. Jetzt zieht er nach Leipzig. Zwischen Umzugskartons, Farbeimern und Pinseln sprachen wir mit ihm über ein Jahrzehnt Rap in Jena und die Grenzen einer Subkultur.

„Mein liebes Stiefvaterland“

In den 1990er-Jahren kamen etwa 345.000 Kriegsflüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina nach Deutschland. Der Großteil verließ die BRD wieder. Auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens trifft man daher heute häufig auf junge Menschen, die fließend Deutsch sprechen und  sich mit dem Land ihrer Kindheit weitaus verbundener fühlen, als es vielen Deutschen vielleicht bewusst ist. So auch Ivan […]

Kolumne: „Singendes Geflügel“ in England

Die Tage werden wieder länger, die Winterkälte scheint gebrochen und die Vögel zwitschern von früh bis spät. Dazu passt die berühmte Zeile aus den „Canterbury Tales“ von Geoffrey Chaucer (gest. 1400): „smale foweles [that] maken melodye“.

Herren der Winde

Dass Engländer einen mitunter recht derben Humor und sehr niedrige Peinlichkeitsschwellen haben, ist ja bekannt. Umso verwunderlicher, dass der frühe Großmeister in der Königsdisziplin der gesellschaftlichen Selbstdemontage, dem Kunstfurzen, nicht aus ihren Reihen stammt – er kam ausgerechnet aus dem Land ihrer Erzfeinde.

Die andere Meinung: Der goldene Schuss

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters äußerte Australiens führender Krokodilexperte Grahame Webb: „Nur wenn ein Tier wie ein Krokodil einen Wert hat, wird es auch geschützt. Mich hat ein Krokodil schon ins Bein gebissen. Ich weiß deshalb, dass niemand sie toleriert, wenn sie keinen Nutzen bringen!”

Ein Golem aus Folklore und Furcht

Wer den albanischen Nationalschriftsteller Ismail Kadare nicht bereits kennt, lässt sein neuestes Buch mit dem banalen Titel „Ein folgenschwerer Abend“ sicherlich im Regal stehen. Das ist schade, denn er verpasst ein aufregendes Stück Weltliteratur!

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